Stimmen
"Nein" aussprechen
"Mit der Beendigung der Kinderyogaausbildung bin ich zugleich froh und ein bisschen traurig. Ich freue mich, dass ich es geschafft habe, diese intensive Zeit wirklich durchzustehen und ein bisschen traurig, da mir die Ausbildungswochenenden immer wieder die Möglichkeit gegeben haben das Leben und auch mich, von einer anderen Seite zu betrachten.
Ich habe während der Ausbildung begonnen Kinderyoga zu unterrichten. Was mich die Kinder immer wieder dabei lehren, ist das Leben im Moment. Sie sind einfach da.
Im Besonderen inspiriert hat mich die Arbeit mit den Elementen, nicht wie am Anfang nur im Kinderyoga, sondern auch in meinem gelebten Alltag. Es ist der andere Blick auf die Dinge, der Lösungen erst möglich werden lässt.
Ich danke dir, Sohan, für diese Ausbildung, die mich bestärkt hat, für mich einzustehen und meinen Weg zu gehen. Ich bin manchmal an meine Grenzen gekommen, habe gewagt zu überschreiten oder Grenzen gesetzt, damit auch ich sein kann. Das kleine Wörtchen 'Nein', ist oft so schwer auszusprechen." Karina
begegnen
"Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen. Mir ist sehr deutlich bewusst geworden, wie stark man von persönlichen Bildern über einen anderen Menschen geprägt ist. Ich versuche mir dieser bewusst zu werden und mich von ihnen zu lösen. Alle Menschen die mir begegnen ohne meine eigene Projektion wahr zu nehmen. Das denke ich, ist sehr wichtig in der Arbeit mit Kindern, da sie ihren eigenen Weg gehen und finden sollen und sich frei von unseren Projektion entwickeln können. Ich habe viel mitgenommen und finde das die Kinder Yoga Ausbildung mich nicht nur als Yogaleherin weitergebracht hat, sondern, dass sie mich auch in meiner Arbeit als Ergotherapeutin unterstützt." Jana S.
Blick geweitet
"Die Ausbildung hat mich darin bestärkt mit Kindern zu arbeiten (Lebenskundelehrerin) und weiter meine Haltung und Rolle zu finden. Meine Sichtweise und mein Blick haben sich geweitet. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrungen die ich in der Ausbildung gemacht habe." Marit
Glaubenssätze
"Seit September gehe ich an den festgelegten Samstagen zur Kinder-Yoga-Ausbildung. Sie wird durchgeführt und geleitet von Sohan Anne Böing. Da kriechen schon mal zehn Frauen auf dem Boden herum und machen lustige Tiergeräusche. Auch wenn meine Woche hart war, so freue ich mich immer darauf, sogar auf die Teile, die unangenehm sind für mich. Dazu gehört beispielsweise das bewusst machen von Glaubenssätzen. Ich denke, für jeden zunächst eine unangenehme Sache. Das schöne daran ist, je offener, ehrlicher und direkter ich mit mir selbst bin, um so besser kann ich mich mit den Unannehmlichkeiten auseinandersetzen, innere Widerstände überwinden und wieder ein kleines Stückchen bewusster werden. Sohan schafft den Raum dafür!
Sie steht mir in jeder Phase dieser Schritte liebevoll, helfend, verstehend, mitfühlend, aber auch fordernd und anspornend zur Seite. Die Ausbildung ist für mich viel mehr als nur die Befähigung, einen Kinderyogakurs zu leiten. Sie ist für mich intensive Auseinandersetzung mit mir selbst. Ich finde nach jedem Ausbildungssamstag ein Stückchen mehr zu meinem inneren Kind zurück.
Herzlichen Dank dafür!" Jana K.
Skepsis und Distanz
Die weiße Taube II
Dich sehen
ohne Vergleich
Dich wahrnehmen
deine Schönheit
Frieden für mich
Zuneigung für dich
Ein Lächeln für uns
(Juni 2007)
"Für mich persönlich korrespondierte die Ausbildung mit großen persönlich Veränderungsprozessen, die entscheidend durch die Ausbildung geprägt und vorangetrieben wurden. Die erste Zeit war für mich durch Skepsis und Distanz geprägt, da ich bisher keinen Kontakt mit Kundalini-Yoga hatte und das von mir praktizierte Iyengar-Yoga sich grundlegend davon unterscheidet. Dennoch reizte mich die in Aussicht gestellte Auseinandersetzung mit mir selbst, so dass mir sehr schnell klar war, dass ich soviel wie möglich aus den Sonnabenden mitnehmen will und zwar in erster Linie für mich selbst und in zweiter Linie im Sinne des Kinderyoga. Mit der Zeit gelang es mir den Vergleich der Yoga-Arten und den Wunsch nach Wahrheit/Gewissheit loszulassen und mich auf das mir vorgestellt System einzulassen. Distanz und Skepsis wandelten sich in Offenheit und Neugier. Es gelang mir mich darauf einzulassen und die Impulse und angestoßenen Prozesse in meinen Alltag zu holen, dort mit ihnen zu arbeiten und zu überprüfen. Das Ergebnis ist ein wunderbarer Wandlungs- und Erkenntnisprozess, der seinen Abschluss sucht und finden wird, auch wenn dieser nur ein Ausgangspunkt für weiteres sein wird. Ich verneige mich tief vor – dem Raum, der mir zur Verfügung gestellt wurde und in dem ich uneingeschränkt sein durfte, vor der Gruppe und vor Sohan.
Die Atmosphäre war immer so, dass ich mich wohl gefühlt habe. Das Set mit dem Vogelflug wahr wohl das schönste für mich, am schwierigsten war es die Augen zuzumachen. Am Ende habe ich das Gefühl mit geschlossen Augen mir die ganze Welt erfliegen zu können. Jetzt habe ich großes Interesse daran an Schulen Kurse zu geben." Kathrin





